10 Forderungen für Parkraum -bewirtschaftung und Mobilität in Wien

Auf Social Media teilen

Wiener Volkspartei fordert eine Verkehrspolitik nahe bei den Menschen

Für die Wiener Volkspartei steht in der Diskussion um zeitgemäße Mobilitätskonzepte immer eines im Vordergrund: Die Menschen in Wien müssen die Wahlfreiheit haben. Aber die Wiener Stadtregierung sieht das offensichtlich anders.

„Wir haben den Menschen in Wien aber in den letzten Monaten zugehört. Wir haben in den letzten Monaten mit vielen Experten Gespräche geführt und die vielen Ansichten in einen Forderungskatalog gegossen“

Landesparteiobmann und Stadtrat Karl Mahrer

 

Eine intelligente und nachhaltige Parkraumbewirtschaftung

Die Wiener Volkspartei verfolgt ein 3-Zonenmodell mit gestaffelten Parkgebühren beim Kurzparken. So soll das Parken in den Außenbezirken günstiger sein als in der Innenstadt. Und In den Außenbezirken wird eine Verlängerung der maximalen Parkdauer von zwei auf drei Stunden sowie eine Verkürzung der Gültigkeit der Kurzparkzonenregelung auf 19:00 gefordert. Eine einfache und unkomplizierte Lösung, die verständlich und leicht umsetzbar ist.

Die Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung dürfen aber auch nicht lediglich eine Einnahmequelle sein, die der Stadt Wien Geld in den Verwaltungs-Apparat sprudeln lässt. Diese Mehreinnahmen müssen die Mobilität in Wien verbessern und zweckgewidmet angewendet werden. Die Einnahmen müssen für Anreizsysteme in der Mobilität genutzt werden und dürfen nicht weiter wie bisher im System der Stadt Wien versickern.

https://www.youtube.com/watch?v=KZeq_gt89-4

Ruhender Verkehr weg von der Oberfläche

Angesichts der vorliegenden Zahlen ist es klar, dass das Auto in der Stadt weiterhin eine Rolle spielen wird. Und das bedeute aber auch, dass der Druck auf den begrenzten öffentlichen Raum weiterwächst. Daher wollen wir den ruhenden Verkehr langfristig von der Oberfläche in Richtung Garagen bewegen.

Wien hat aber schlichtweg kein Garagenkonzept, das seinen Namen verdient. Daher ist eine fundierte Bestandsaufnahme, Vorschläge zur Finanzierung , konkrete Potenzialanalysen für Tief- und Hochgaragen sowie die Ausarbeitung eines Modells für die „Garage der Zukunft“, sogenannten Urban Hubs, zwingend notwendig.

Öffi-Offensive für Wien

Fakt ist zudem, dass die Öffis vor allem in den Außenbezirken bei weitem nicht gut genug ausgebaut sind. Und das, obwohl die Außenbezirke auch untereinander stark in Beziehung stehen. „Hier muss dringend was getan werden. Die Stadt lässt aber geradezu die Flächen- und Außenbezirke in der Verkehrsplanung links liegen“, so Olischar weiter. 

Die Volkspartei Wien habe daher in Zusammenarbeit mit den Bezirken konkrete Vorschläge und Forderungen ausgearbeitet, die von Ausbau, Verlängerungen und Intervallverdichtung bis hin zur Optimierung der Linienführungen reichen. „Wir fordern daher einen engagierten Umsetzungsplan für den weiteren Ausbau der U-Bahnen, der S-Bahnen sowie weiterer Straßenbahn- und Buslinien“, so Olischar. 


Die Forderungen der Wiener Volkspartei

  • Ein Zonenmodell mit gestaffelten Parkgebühren für das Kurzparken
  • Verlängerung der maximalen Parkdauer in den Außenbezirken von 2 auf 3 Stunden
  • Verringerung der Gültigkeit der Kurzparkzone in den Außenbezirken statt bis 22:00 bis 19:00
  • Umfassende Digitalisierung
  • Zweckwidmung der Einnahmen aus der Parkraumbewirtschaftung
  • Neubelebung des Garagenkonzeptes & Reaktivierung von Förderungen
  • „Urban Hubs“ als Mobilitätsknotenpunkte
  • Öffi-Offensive
  • Mehr Tempo beim Ausbau über die Stadtgrenze
  • Win-Win-Lösungen durch kluge Oberflächengestaltung

Die Stadtregierung, allen voran die verantwortliche Stadträtin Sima ist aufgefordert, hier tätig zu werden und unsere Punkte aufzugreifen, Damit endlich die nötige Vernunft in der Verkehrspolitik Einzug hält!.

Immer Aktuell.

Melde dich jetzt an.